Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben

Bei „Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben“ handelt es sich um berufliche Rehabilitationsleistungen der Deutschen Rentenversicherung. Sie dienen dem Erhalt der Erwerbstätigkeit und eröffnen neue Berufschancen.

Was wird von der Deutschen Rentenversicherung gefördert?

Die Deutsche Rentenversicherung finanziert Leistungen zur beruflichen Rehabilitation oder zur Berufsförderung. Diese Förderung wird „Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben“ genannt.

 

Wer hat Anspruch auf Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben?

Förderberechtigt sind Personen, die ihren alten Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben können. Sie sollen trotz ihrer gesundheitlichen Probleme wieder in den Arbeitsmarkt eingegliedert werden. Die Betroffenen werden entweder mit Leistungen unterstützt, die zum Erhalt des Arbeitsplatzes beitragen oder sie bekommen die Möglichkeit eine Aus- und Weiterbildung zu absolvieren, die neue berufliche Perspektiven ermöglicht.

Bei der Antragsstellung müssen bestimmte versicherungsrechtliche Bedingungen vorliegen, damit die „Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben“ erbracht werden kann. Es darf kein sogenannter Ausschlussgrund vorliegen. Beamte haben beispielsweise keinen Anspruch auf eine berufliche Rehabilitationsleistung der Rentenversicherung.

 

Wer prüft die Sachlage zur beruflichen Rehabilitation?

Die Prüfung des Sachverhaltes, ob jemand für die „Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben“ in Frage kommt, erfolgt durch den jeweiligen Rentenversicherungsträger. Bei der Auswahl der Leistung werden unterschiedliche Faktoren sowie der aktuelle Arbeitsmarkt berücksichtigt. Die Kosten für die Maßnahme werden zu 100 % von den zuständigen Versicherungsträgern getragen.

 

Nähere Informationen unter: www.deutsche-rentenversicherung.de/