Bildungskredit für Schüler*innen

Das Bildungskreditprogramm der Bundesregierung bietet einen einfachen und zinsgünstigen Kredit, welcher der finanziellen Förderung von Ausbildung und Studium dient.

Was ist ein Bildungskredit und wer kann ihn beantragen?

Der Bildungskredit stellt neben der Förderung nach dem Bundesförderungsgesetz (BAföG) eine zusätzliche Möglichkeit der Ausbildungsfinanzierung dar. Unterstützt werden in der Regel Personen, die sich in der fortgeschrittenen Ausbildungsphase befinden. Er dient der Sicherung und Beschleunigung von Studium oder Ausbildung und kann auch von Personen beantragt werden, die bereits BAföG beziehen.

Der Kredit stellt eine zusätzliche Möglichkeit der Ausbildungsfinanzierung dar. Er kann zum Beispiel zur Finanzierung von außergewöhnlichem Aufwand verwendet werden, der nicht durch das Bundesförderungsgesetz (BAföG) erfasst wird (z.B. besondere Studienmaterialien, Exkursionen oder Schulgebühren). Außerdem werden auch Zweit- und Folgeausbildungen gefördert.

Die persönlichen Voraussetzungen sind – ähnliche wie bei der Beantragung von BAföG – die deutsche Staatsangehörigkeit oder ein in §8 BAföG aufgeführter Aufenthaltsstatus. Ein Rechtsanspruch auf einen Bildungskredit besteht nicht.

Die Förderung ist unabhängig vom Vermögen und Einkommen des Auszubildenden, der Eltern oder des Ehepartners bzw. der Ehepartnerin.

Wie und wo wird der Bildungskredit beantragt?

Der Bildungskredit für Schüler*innen kann ganz einfach online beim Bundesverwaltungsamt (BVA) unter www.bildungskredit.de beantragt werden. Wer den Antrag lieber postalisch sendet, muss diesen an das Bundesverwaltungsamt, 50728 Köln senden. Das Bundesverwaltungsamt erteilt, wenn alle Förderungsvoraussetzungen vorliegen, einen Bewilligungsbescheid.

Wie lange wird gefördert?

Der Bildungskredit wird nur bis zu dem Monat geleistet, in dem der Auszubildende das 36.

 

Weitere Informationen unter: www.bildungskredit.de